
Ratgeber München – Expertentipps Sanitär & Heizung
Praktische Tipps vom Partnernetzwerk.
Von der Ersten Hilfe bei Wasserschäden bis zur Frage, ob sich eine Wärmepumpe für Sie lohnt - hier finden Sie fundierte Antworten aus über 35 Jahren Erfahrung.
Stellen Sie sich vor: Sie wissen genau, was zu tun ist – ob Wasserschaden, Heizungsproblem oder Badsanierung – dank Expertenwissen aus erster Hand.
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Wasserschaden - Was tun?
Erste Hilfe bei Rohrbruch und Wasserschäden
Ein Wasserschaden kann jeden treffen. Ob geplatztes Rohr, defekte Waschmaschine oder Überschwemmung durch Starkregen - schnelles Handeln ist entscheidend, um den Schaden zu begrenzen.

Bei einem Wasserschaden zählt jede Minute. Je schneller Sie handeln, desto geringer ist der Schaden. Hier sind die wichtigsten Schritte:
- Hauptwasserhahn sofort zudrehen (meist im Keller oder Hausanschlussraum)
- Strom in betroffenen Bereichen abschalten (Sicherungskasten)
- Stehendes Wasser mit Eimern, Lappen oder Nasssauger entfernen
- Möbel und Wertgegenstände in trockene Bereiche bringen
- Fenster öffnen für Luftzirkulation
- Fotos vom Schaden für die Versicherung machen
Nicht jeder Wasserschaden erfordert einen teuren Notdienst. Hier ist eine Orientierung:
- NOTDIENST NÖTIG: Aktiver Wasseraustritt, der nicht gestoppt werden kann
- NOTDIENST NÖTIG: Wasser in der Nähe von Elektroinstallationen
- NOTDIENST NÖTIG: Große Wassermengen, die in andere Wohnungen laufen
- KANN WARTEN: Kleiner Fleck an der Decke ohne aktiven Wasseraustritt
- KANN WARTEN: Tropfender Wasserhahn oder langsamer Abfluss
Die Kosten für die Beseitigung eines Wasserschadens variieren stark. Ein Notdienst-Einsatz kostet zwischen 150-675€. Größere Sanierungen können mehrere tausend Euro kosten.
- Hausratversicherung deckt Schäden an beweglichen Gegenständen
- Wohngebäudeversicherung deckt Schäden am Gebäude selbst
- Dokumentieren Sie alles mit Fotos vor der Reparatur
- Melden Sie den Schaden innerhalb von 3 Tagen der Versicherung
- Heben Sie alle Rechnungen und Belege auf
AquaPro 24 Beratung München: Wir helfen Ihnen
Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich
Badsanierung planen
Von der Idee zum Traumbad - Schritt für Schritt
Eine Badsanierung ist eine der wertvollsten Investitionen in Ihr Zuhause. Mit der richtigen Planung wird aus dem stressigen Bauprojekt ein strukturierter Prozess mit vorhersehbarem Ergebnis.

Bevor Sie Angebote einholen, sollten Sie sich über Ihre Wünsche und Möglichkeiten klar werden:
- Messen Sie Ihr Bad genau aus (Länge, Breite, Höhe, Fenster, Türen)
- Notieren Sie alle vorhandenen Anschlüsse (Wasser, Abwasser, Strom)
- Erstellen Sie eine Wunschliste: Was muss sein, was wäre schön?
- Sammeln Sie Inspiration: Pinterest, Kataloge, Ausstellungen
- Definieren Sie Ihr Budget (realistisch: 8.000-42.250€ für Komplettsanierung)
- Überlegen Sie: Muss es barrierefrei sein (jetzt oder später)?
Holen Sie mindestens 2-3 Angebote ein und vergleichen Sie genau. Achten Sie auf vollständige Angebote:
- Demontage und Entsorgung der alten Sanitärobjekte
- Rohinstallation (neue Wasser- und Abwasserleitungen falls nötig)
- Elektroinstallation (Steckdosen, Beleuchtung, Lüftung)
- Estrich und Abdichtung (besonders wichtig!)
- Fliesen inkl. Material und Verlegung
- Montage aller Sanitärobjekte
- Malerarbeiten und Abschlussarbeiten
Eine typische Badsanierung dauert 2-4 Wochen. Hier der ungefähre Ablauf:
- Woche 1: Demontage, Rohinstallation, Elektrik
- Woche 2: Estrich, Trocknung, Abdichtung
- Woche 3: Fliesen an Wand und Boden
- Woche 4: Montage Sanitär, Armaturen, Spiegel, Accessoires
- Planen Sie Ausweichmöglichkeiten für die Bauzeit
- Bestellen Sie Sanitärobjekte 4-6 Wochen vor Baubeginn
Diese Fehler sehen wir leider immer wieder bei Badsanierungen:
- Zu wenig Steckdosen geplant (mind. 4-6 sind sinnvoll)
- Beleuchtung vergessen (Spiegelbeleuchtung ist wichtig!)
- Zu kleine Dusche gewählt (min. 90x90cm, besser 100x100cm)
- Kein Lüftungskonzept (Schimmelgefahr!)
- Billigste Armaturen gewählt (rächt sich nach 2-3 Jahren)
- Keine Revisionsöffnungen für Installationen
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Heizung richtig warten
So sparen Sie Energie und vermeiden Ausfälle
Eine regelmäßig gewartete Heizung spart bis zu 15% Energie, läuft zuverlässiger und hält länger. Die jährliche Wartung kostet zwischen 120-340€ - die Einsparungen sind oft deutlich höher.

Viele Wartungsarbeiten können Sie ohne Fachmann selbst erledigen:
- Heizkörper regelmäßig entlüften (1-2x pro Heizperiode)
- Thermostatventile prüfen - reagieren sie noch?
- Heizkörper nicht zustellen (min. 50cm Abstand)
- Heizungsrohre auf Dichtigkeit prüfen (Wasserflecken?)
- Raumtemperatur optimieren (1°C weniger = 6% Ersparnis)
- Nachtabsenkung nutzen (16-17°C nachts reichen)
Bei der jährlichen Wartung prüft der Heizungstechniker:
- Brenner reinigen und einstellen
- Abgaswerte messen und optimieren
- Wasserdruck und Ausdehnungsgefäß prüfen
- Sicherheitsventile und Sensoren testen
- Verschleißteile austauschen (Dichtungen, Filter)
- Anlage auf Effizienz optimieren
Diese Anzeichen deuten auf Probleme hin - handeln Sie schnell:
- Ungewöhnliche Geräusche (Klopfen, Pfeifen, Gluckern)
- Heizung wird nicht mehr richtig warm
- Wasserflecken an der Heizung oder Rohren
- Brenner springt häufig an und aus (Takten)
- Ungewöhnlicher Geruch (besonders bei Gas!)
- Energieverbrauch steigt ohne Grund
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Wärmepumpe: Lohnt sich das?
Alle Fakten für Ihre Entscheidung
Die Wärmepumpe ist die Heizung der Zukunft. Mit bis zu 70% Förderung und stark gesunkenen Energiekosten lohnt sich der Umstieg für viele Haushalte. Aber ist Ihr Haus geeignet?

Warum immer mehr Hausbesitzer auf Wärmepumpen umsteigen:
- Bis zu 50% niedrigere Heizkosten im Vergleich zu Gas
- Unabhängigkeit von Gas- und Ölpreisen
- Klimaneutral heizen mit Ökostrom
- Bis zu 70% Förderung vom Staat (BAFA)
- Kann im Sommer auch kühlen
- Wartungsarm und langlebig (20+ Jahre)
Nicht jedes Haus ist optimal für eine Wärmepumpe. Ideale Voraussetzungen:
- IDEAL: Gut gedämmtes Haus (Neubau oder sanierter Altbau)
- IDEAL: Fußbodenheizung oder Niedertemperatur-Heizkörper
- MÖGLICH: Altbau mit Standardheizkörpern (oft nach Optimierung)
- WICHTIG: Ausreichend Platz für Außeneinheit (Luftwärme)
- PRÜFEN: Sind die Heizkörper groß genug für niedrige Vorlauftemperaturen?
- TIPP: Kostenloser Eignungscheck durch unsere Experten
Was kostet eine Wärmepumpe und welche Förderung gibt es?
- Luft-Wasser-Wärmepumpe: 12.000-26.000€ (vor Förderung)
- Erdwärmepumpe: 20.000-39.000€ (vor Förderung)
- Grundförderung BAFA: 30% der Kosten
- Klimageschwindigkeitsbonus: +20% (bei Austausch fossiler Heizung)
- Einkommensbonus: +30% (bei unter 52.000€ Haushaltseinkommen)
- MAXIMAL: 70% Förderung möglich!
So rechnet sich eine Wärmepumpe in der Praxis:
- Annahme: Einfamilienhaus, 150m², 20.000 kWh Wärmebedarf
- Gasheizung: ca. 4.050€/Jahr (bei 12ct/kWh Gas)
- Wärmepumpe: ca. 2.350€/Jahr (bei 28ct/kWh Strom, COP 4)
- Ersparnis pro Jahr: ca. 1.700€
- Investition: 19.500€ (nach 50% Förderung von 39.000€)
- Amortisation: 15 Jahre (ohne Steigerung der Gaspreise)
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